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Bürgerservice der Gemeinde Freiensteinau

Spielplätze in unserer Gemeinde

"Im Jahr 2015 hatten wir noch einen Wert von 5,6 und in 2020 liegt er bei 0,6 und wir sind vorne dabei", ist Heiko Lein stolz.

Er ist Spielplatzbeauftragter bei der Gemeinde Freiensteinau und sorgt dafür, dass die Spielgeräte auf den insgesamt 13 Spielplätzen sicher sind, sprich die Kinder bei der Nutzung vor Verletzungen soweit wie möglich geschützt sind. Einmal im Jahr werden die Spielplätze von einem Fachmann auf Betriebssicherheit geprüft und als Ergebnis gibt es eine Zusammenfassung, die sich im Bereich zwischen Null und Sechs bewegt, erläuterte Heiko Lein jetzt im Rathaus von Freiensteinau im Beisein von Bürgermeister Sascha Spielberger.

Nicht allein die "Benotung" sei wichtig, so Bürgermeister Spielberger, sondern die Auflistung der Mängel, die dann abgestellt werden können. "Wir wenden im Jahr rund 3.000 Euro an Materialkosten auf und rund 1.000 Euro kostet das Gutachten", verweist Spielberger auf das finanzielle Engagement der Gemeinde. Als Mängel sei beispielsweise ein Standbalken, der im Erdreich verankert war, aufgeführt worden, da dieser im Erdreich verfault war. Diese Mängel werde es mit der Zeit nicht mehr geben, da Metallhalterungen für die Erdbefestigungen nunmehr verwandt würden. Ein anderer festgestellter Mangel seien fehlende Beschilderung über den Hersteller sowie das Baujahr, erläutert Heiko Lein. Er hat einen Lehrgang über Spielplatzsicherheit besucht und wird diesen, wenn möglich, noch in diesem Jahr auffrischen. Alle vier bis sechs Wochen dreht er seine Runde und überprüft die Sicherheit auf den Spielplätzen. Zwei Mal im Jahr dann die große Kontrolle, für die er dann einen ganzen Arbeitstag benötigt. Dann widmet er sich nicht nur den möglichen Gefahrenherden, sondern schmiert auch beispielsweise bei den Drehkarusells die Lager ein, damit die Spielgeräte eine lange Lebensdauer behalten. Kürzlich musste aber in Gunzenau ein Klettergerüst aus den 80er Jahren abgebaut werden, da es nicht mehr den Sicherheitsstandards entsprach.

Der Ortsbeirat werde aber vor einer Neuanschaffung gehört. Ein Thema bei allen Spielplätzen ist die Fallschutzsicherheit, damit sich Kinder nicht verletzen können. Hierbei gebe es verschiedene Materialien wie Erbsenkies, Rindenmulch oder Gummimatten, wobei für alle drei Anwendungsmöglichkeiten unbedingt eine Zertifizierung für das jeweilige Material vorgeschrieben ist.

Am Spielplatz von Freiensteinau erläutert Heiko Lein ein weiteres zu beachtendes Sicherheitsmerkmal an einem Karussel. Dort wurden um den Drehkörper herum ein Plastiknetz eingebracht, das verhindern soll, dass sich Rillen bilden und Kinder dann mit den Füßen unter das Karusell gelangen und sich verletzen können.

 

 

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