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Bürgerservice der Gemeinde Freiensteinau

Verabschiedung vom Bauamtsleiter Reinhold Schad

Am 1. Januar 1992 begann Bautechniker Reinhold Schad aus Weidenau seine Tätigkeit bei der Gemeinde Freiensteinau. Zum 31. Dezember 2019 ging Schad in den Ruhestand und wurde jetzt verabschiedet. Kolleginnen und Kolleginnen sowie Bürger, die den „Neurentner“, während dessen beruflicher Tätigkeit begleitet haben, waren gekommen um Reinhold Schad auch ihre Wertschätzung auszudrücken, die sich Schad in seiner knapp 28-jährigen Tätigkeit in dieser Position erworben hat.

Bürgermeister Sascha Spielberger ging in der Laudatio auf den beruflichen Werdegang ein: Besuch der Volksschule (1962-1970); Ausbildung zum Maurergesellen bei der Firma Anton Müller in Petersberg (1970-1973); zwei Jahre Technikerschule in Alsfeld mit dem Abschluss Bautechniker (1974-1976); Techniker bei der Firma Wilhelm Völker in Fulda (1976-1977); Techniker bei dem Unternehmen Betonwerk Hessen Kassel (1977-1987); anschließend rund fünf Jahre als Techniker bei der Firma Stöppler in Angersbach (1987-1992); 1. Februar 1992 der erste Arbeitstag bei die Gemeinde Freiensteinau.

„Damals war jedoch noch kein Büro für ihn bezugsfertig. Deshalb musste Reinhold Schad in der ersten Zeit den heutigen Sitzungsraum als Büro nutzen, der damals noch als Dorfgemeinschaftshaus genutzt wurde“, so der Bürgermeister. So habe Reinhold Schad seinen Arbeitsplatz verlassen müssen, wenn der Raum benötigt wurde. Die folgenden Jahre seien von einer intensiven Bautätigkeit gezeichnet gewesen und der damalige Bürgermeister Friedel Kopp habe in Richtung von Schad gesagt: Diese eine Maßnahme noch, dann wird es ruhiger“; aktuell stellte Spielberger fest: „Ich glaube wir warten noch heute darauf, dass es mal ruhiger wird“.

Lang war die Liste der abgearbeiteten Maßnahmen, die der Bürgermeister aufzählte. Durch seine Tätigkeit hat Reinhold nicht nur unser Umfeld mitgeprägt. „In jedem Fall werden wir vermissen, dass uns Reinhold mit seinen „selbstgebackenen Plätzchen“ verwöhnt“. Allerdings werden wir nicht nur die Plätzchen, sondern vor allem Dich als angenehmen und humorvollen Kollegen vermissen. Ich sage Dankeschön für deine langjährige Tätigkeit für unsere Bürgerinnen und Bürger“, so Spielberger, der auch die Grüße von Ehrenbürgermeister Friedel Kopp überbrachte. „Für die Zukunft wünsche ich Dir ein angenehmes Rentnerdasein und dass ausreichend Zeit ist, für die Dinge, die Dir wichtig sind, wünschte das Gemeindeoberhaupt dem nun „ehemaligen“ Bauamtsleiter.

„Ich habe sogar das Protokoll der GVO geschrieben, wo entschieden wurde, dass du eingestellt werden sollst“, erinnerte sich Andrea Quall. Damals sei die Entscheidung nicht so einfach gewesen. Es habe die Meinung geherrscht, dass die Personalkosten steigen und es ja genügend Planungsbüros dafür gebe. Nicht nur die Richtfeste der vielen Baumaßnahmen werde Reinhold Schad vermissen, sondern auch die Prüfungen der Verwendungsnachweise oder Anlagennachweise. „Du fehlst mir, wenn man bedenkt, wie lange wir zusammen geschafft haben und was wir alles erlebt haben“, so Frau Quall, die damit die gute Zusammenarbeit unterstrich.

Diese lobte auch Heiko Hofmann, der als Urlaubsvertretung von Reinhold Schad tätig war. Hofmann bezeichnete den ehemaligen Bauamtsleiter als geduldigen Ausbilder und stellte die bemerkenswerte Art des Umgangs mit den Menschen heraus. Er sei nicht der Mann vieler Worte gewesen, eine schnelle Zeichnung habe mehr zum Verständnis beigetragen. Schon seit Mitte Oktober ist Christian Fehl bei der Gemeinde Freiensteinau tätig und wird sich als neuer Bauamtsleiter um die zukünftigen Bauprojekte kümmern.

 

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