Außenansicht Kindergarten Arche Noah in Freiensteinau

Bereits seit 1958 werden Kinder in kommunaler Trägerschaft direkt in Freiensteinau betreut. Durch die Gebietsreform schlossen sich ab 1972 nach und nach die einzelnen zehn umliegenden Ortschaften dieser Betreuung an. Die Gemeinde sorgte damals bereits dafür, dass die Kinder mit einem Bus gebracht und abgeholt werden konnten.

Der Bedarf an Kinderbetreuung wuchs, sodass 1996 ein neues und größeres Kindergartengebäude mit dem Namen „Arche Noah“ eingeweiht wurde. Die Öffnungszeiten verlängerten sich und ein frisch zubereitetes Mittagessen kann seither für die Kinder aus der eigenen Küche angeboten werden. Damit die Kinder weiterhin ab ihrem dritten Geburtstag den Bus für ihren Hin- und Heimweg nutzen können, wurden hierfür eigens Busbegleiterinnen eingestellt.

Unsere „Arche Noah“ ist bis heute die einzige institutionelle Kinderbetreuungseinrichtung der Großgemeinde. Im Jahr 2014 wurde sie um einen zweigruppigen Krippenanbau erweitert.

Bereits nach weiteren fünf Jahren zeigte sich, dass es an Räumlichkeiten fehlt, um der Betreuung aller Kinder innerhalb der Gemeinde gerecht zu werden. So gibt es derzeit eine Sonderregelung für eine Übergangsgruppe für Kinder im Alter von 2,5 bis 4 Jahren innerhalb der „Arche Noah“. Eine Dauerlösung ist in Planung.


Jugendamt - Fachstelle Kindertageseinrichtungen
Vogelsbergkreis • Der Kreisausschuss
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36341
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Lage

Unser Kindergarten liegt am Ortsrand von Freiensteinau und grenzt an das Gelände des Bürgerhauses an. Einerseits sind Bach, Wiesen, Feld und Wald in unserer Nähe, andererseits sind die Grundschule mit Sporthalle, der Sportplatz, der öffentliche Spielplatz und verschiedene Geschäfte gut erreichbar.


Unsere Räumlichkeiten

Unser Kindergartenbereich hat vier Gruppen, die jeweils in 2 Fluren mit entsprechenden Garderoben, Waschräumen und Toiletten angeordnet sind. Mittelpunkt des Hauses sind der Eingangsbereich und der Mehrzweckraum, unser „Sälchen“, Das Sälchen wird für Rhythmik, Musik- und Bewegungsspiel, Therapien und Veranstaltungen genutzt.

Ein weiterer Raum –  das sogenannte Zwergenstübchen – ist unser Ruhe- und Schlafraum.

Für Kleingruppenarbeit, Therapien, Elterngespräche sowie Mitarbeiterbesprechungen nutzen wir einen weiterer Raum – das Sonnenstübchen.

Zusätzlich stehen uns eine Küche mit Speisekammer, ein Hauswirtschaftsraum, ein Büro, und noch Lagerräume im Keller sowie auf dem Dachboden zur Verfügung.

Der Krippenbereich hat zwei Gruppenräume mit jeweils einem Schlafraum und einem gemeinsamen Wasch- und Wickelraum. Zusätzlich gibt es einen weiteren Mehrzweckraum, das sogenannte „Krippensälchen“.

Der eigentliche Personalraum dient momentan als Gruppenraum für die Sonderregelung der Übergangsgruppe. Die Krippe hat einen eigenen Eingang ist aber durch einen Flur auch mit dem Kindergarten verbunden.


Ausstattung

Bei der Innenausstattung wurde auf die Verwendung natürlicher Materialien geachtet. Sie ist bewusst farblich zurückhaltend gestaltet, um z.B. einer Reizüberflutung vorzubeugen und Raum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten zu lassen.

Um den Kindern auch räumlich Halt, Sicherheit und Geborgenheit zu geben, sind die Fenster der Gruppenräume und des „Sälchens“ mit Absicht nicht bis zum Boden verglast.

Das Mobiliar der Gruppenräume ist aus Massivholz, teilweise nach Maß und in geschwungenen Formen handwerklich gefertigt. Die meisten Möbel sind für die Kinder beweglich und können je nach Bedarf umgestellt und so in das Spiel der Kinder einbezogen werden.

In jeder Gruppe ist eine Küchenzeile eingebaut. Hier wird das Frühstück täglich mit den Kindern frisch zubereitet.

Die Gruppenräume sind alle nach Süden ausgerichtet und haben über die Terrasse direkten Zugang zum Außengelände.


Außenbereich

Unser großzügiger Außenbereich bietet den Kindern mit der naturnahen Gestaltung, den festinstallierten Spielgeräten, dem Barfußpfad und dem Blumen- und Gemüsegarten vielfältige Spiel-, Bewegungs-  und Erfahrungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus gibt es noch viel Platz, um diesen Naturspielraum mit neuen Ideen weiterzuentwickeln und zu ergänzen. Dies soll auch weiterhin im lebendigen Prozess mit den Kindern, pädagogischen Fachkräften und Eltern geschehen.

 

Öffnungszeiten

Die Elternbeiträge sind getrennt nach unter 3 Jahren (U3) und der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung (Ü3)

In unseren vier altersgemischten Gruppen werden Kinder vom dritten Lebensjahr bis zur Einschulung betreut – unsere Mäuse, Eichhörnchen, Maulwürfe und Hasen.

Die Kindergartengruppen sind sogenannte „Regelgruppen“ mit maximal 25 Kindern.

Werden Kinder mit Förder- und Hilfebedarf im Rahmen von Einzelintegrationsmaßnahmen betreut, so muss die Anzahl der Kinder in der entsprechenden Gruppe reduziert werden.

Bei der Einteilung versuchen wir, Kinder gleichen Alters aus gemeinsamen Ortsteilen zusammen zu legen und auch für Geschwisterkinder individuell passende Lösungen zu finden.

Ab 14.30 Uhr werden alle Kinder für den Nachmittag in einer Gruppe zusammen betreut.

In unseren beiden Krippengruppen – die Spatzen und Rotkehlchen – werden Kinder ab dem 1. Lebensjahr bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres betreut.

Hier werden maximal 12 Kinder pro Gruppe aufgenommen. Auch in diesen Gruppen können bei entsprechender Reduzierung der Gruppengröße Kinder mit Hilfe- und Förderbedarf integriert werden.

Unser pädagogisches Konzept orientiert sich an der Waldorfpädagogik und an den Grundsätzen von Emmi Pickler. Leitende Grundprinzipien sind Rhythmus und Wiederholung sowie Vorbild und Nachahmung. Als Voraussetzung dafür sehen wir die authentische und vertrauensvolle Beziehung zum Kind.

Die räumliche Gestaltung ist heimelich und dezent gehalten.

Bei dem Spiel- und Arbeitsmaterial achten wir auf Materialechtheit, um so die Vielfalt der Natur mit allen Sinnen wahrnehmen zu können.

Die Kinder (und auch wir) lernen durch aktives Erleben miteinander. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie die Reinigung und Pflege des Ess- und Kochgeschirres, des Mobiliars, des Spielmaterials, der Wäsche und des Außengeländes sollen, so weit wie möglich für die Kinder erlebbar sein und zum Mittun anregen. Sie sind daher überwiegend Teil unserer pädagogischen Arbeit.

Ansprechpartnerinnen



Marina
Herchenröder-Betz
Kommunale Finanzen
Kassenverwalterin, Buchhaltung
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Siglinde
Muth
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