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Leben in Freiensteinau

Pressebericht über die Halbtagesfahrt an die Wasserkuppe am 31.07.2019

Am Mittwoch, 31.07. fuhren wir mit einem vollbesetzten Bus Richtung Wasserkuppe, um das Radom auf der Wasserkuppe (950 m Höhe) zu besichtigen.

Hier existieren heute ein großes Segelflugzentrum, ein Flugzentrum für Hängegleiter, Paragliding, ein Segelflugmuseum, das Radom Wasserkuppe (Radarkuppel), ein Informationszentrum zum Biosphärenreservat Rhön (Groenhoff-Haus), Hotels und Restaurants, ein Zeltplatz, Souvenirläden, eine Sommerrodelbahn, Skilifte und eine Jugendbildungsstätte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der damit verbundenen Teilung Deutschlands nutzten die US Air Force und die französische Armee diese Gebäude und errichteten Ende der 1950er Jahre eine Radarstation auf dem Gipfel. 1962 gab es fünf Radoms (Radarkuppeln) mit Rundumsuch- und Höhensuchradargeräten. Diese wurden 1963, 1989, 1993 und 1998 abgerissen. Aufgrund der unmittelbaren Lage der Wasserkuppe an der Zonen- und späteren innerdeutschen Grenze, am „Eisernen Vorhang“ und der als Fulda Gap bekannten Besonderheit des Geländes hatte dieser Radarposten der US-Luftwaffe eine besondere strategische Bedeutung für die NATO. Er war eingebunden in eine Frühwarnkette, die vom Nordkap bis in die Türkei reichte. Die militärische Anlage wurde ab 1975 schrittweise bis 1978 von der US-Armee an die Bundeswehr übergeben. Die letzte bis heute verbliebene Radarkuppel, Radom Wasserkuppe, wurde ab 1990 auf dem Fundament einer 1989 abgerissenen Kuppel errichtet und ging 2003 in einen halbjährigen Probebetrieb. 1998 verließ die Bundeswehr den Standort Wasserkuppe und der Betrieb der Radaranlage und damit die militärische Nutzung des Berges wurden eingestellt. Das Gelände ging zuerst an den Bund, später an Hessen und 2008 an die Stadt Gersfeld über. Das Radom wird heute auch als Außenstelle des Standesamtes Gersfeld/Ebersburg genutzt. Das Musikhaus Mollenhauer, der Musiker Frank Tischer und die gemeinnützige Betreibergesellschaft des Radoms haben sich zusammengetan, um ein europaweit einmaliges Klangerlebnis zu ermöglichen, welches wir auch live vor Ort erleben durften. Anschließend genossen wir den 360° Rundumblick in das „Land der offenen Ferne“ sowie in unseren „Vogelsberg“.
Das Mittagessen nahmen wir in Sparbrod bei der „Hähnchen Paula“ ein. Hier saßen wir noch gemütlich bei schönem Wetter zusammen und haben uns noch gut unterhalten, bevor wir dann am Nachmittag die Heimreise antraten.

Martina Weiß, Seniorenbeauftragte

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