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Leben in Freiensteinau

Reisebericht über die Mehrtagesfahrt nach Filzmoos vom 09.-14.09.2019

Anreise Mo. 09.09.2019
Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir am Montag mit 27 Personen über die BAB Nürnberg – München – Richtung Filzmoos. Unser Busfahrer Kevin, war für einige Reiseteilnehmer ein alter Bekannter von der Mehrtagesfahrt in 2018. Wir hatten ein gutes Frühstück mit an Bord und kleine Leckereien, welche die lange Fahrtzeit angenehmer machen sollten. An der Raststätte Irschenberg machten wir eine Pause von 45 Minuten bevor es weiter über die Landesgrenze nach Filzmoos ging.
Filzmoos im Salzburger Land ist eine Gemeinde mit 1493 Einwohnern im Bezirk St. Johann im Pongau. Die Bewohner leben größtenteils vom Fremdenverkehr, im Sommer wie im Winter. Der bekannteste Berg von Filzmoos ist die Bischofsmütze. Die „Große Bischofsmütze“ ist mit einer Höhe 2458 Metern der höchste Gipfel im Gosaukamm des Dachsteinmassivs, zusammen mit der „Kleinen Bischofsmütze“ bilden sie den markanten Doppelgipfel. Am frühen Abend im Hotel angekommen, wurden wir freundlich begrüßt, bekamen unsere Zimmerschlüssel ausgehändigt und konnten die schönen Zimmer beziehen. Dann gingen wir gemeinsam zum Abendessen mit einem leckeren 3-Gänge-Menüe. Müde von der langen Fahrt, ließen wir den Tag bei guten Gesprächen ausklingen.

Di. 10.09.2019
Nach dem leckeren Frühstücksbuffet trafen wir uns mit Theresa von unserem Hotel. Sie zeigte und erzählte uns viel vom beschaulichen Dörfchen Filzmoos. Der Dorfmittelpunkt ist die Pfarrkirche welche auch eine Wallfahrtskirche wegen dem Filzmooser Kindl ist. Die Geschichte vom Kindl lautet wie folgt: Es wird berichtet, dass zwei Hirten ein Glöcklein läuten hörten und sie dort, wo die 1820 erbaute Ursprungskapelle heute steht, ein geschnitztes Jesuskind fanden, das läutete und die Schwurfinger hob. Dieses Jesuskind soll von den Hirten nach Altenmarkt gebracht worden sein. Über Nacht sei es aber wieder zu seinem Standplatz nach Filzmoos zurückgekehrt.
Anschließend an die Stadtführung fuhren wir mit der Papageno Gondelbahn zur Schörgli-Alm. Hier genossen wir die herrlichen Ausblicke und das wunderschöne Spätsommerwetter.

Mi. 11.09.2019
Heute fuhren wir nach Schladming (6800 Einwohner u. 40-45 Tausend Gäste im Jahr) in die Steiermark und machten eine Stadtführung mit unserem Gästeführer Gerhard Fererberger (Ferri genannt). Er erzählte uns einiges über die Geschichte von Schladming. So erfuhren wir, dass die erste urkundliche Erwähnung auf das Jahr 1180 unter dem Namen „Schluchtberg“ zurückgeht. Das Stadtrecht wurde erstmals im Jahr 1322 dokumentiert. Zu dieser Zeit lebten die Leute vom Bergbau. Abgebaut wurden Silber, Blei und Kupfer später auch Cobald und Nickel. Im Jahr 1525 wurde Schladming unter Erzherzog Ferdinand fast völlig zerstört und dem Ort wurde das Stadtrecht aberkannt. Die Stadtrechte wurden Schladming erst 1925 wieder zurückgegeben. Der nächste Aufschwung erfolgte durch die Erschließung des Ennstals mit einer Eisenbahnlinie; damit begann der Aufstieg zum Tourismus- und Wintersportzentrum. Schladming war Austragungsort der Alpin-Skiweltmeisterschaften 1982 und 2013 sowie der Special Olympics in den Wintern 1993 und 2017. Zum Abschluss unserer Führung konnten wir von Ferri noch einen selbstgemachten Zirbenschnapps verkosten.
Danach fuhren wir nach Radstadt zum Mandelberggut, welches von der Familie Warter gegründet und geführt wird. Die Manufaktur besteht aus einem Hofladen, Jausenstation, Edelbrand Destillerie und Latschenkiefernbrennerei. Das Mandelberggut liegt auf 980 m Höhe mit herrlichem Blick auf das Dachsteingebirge. Bei der Führung erhielten wir einen Einblick in die Latschenkieferbrennerei. Anschließend hatten wir noch eine Verkostung in der Edelbrand Destillerie und Zeit zur freien Verfügung, um sich in der Jausenstation zu Stärken.
Am Abend hatten wir mit der One-Man-Band von Helmut Schober einen wunderschönen Abschluss des Tages.

Do. 12.09.2019
Bad Ischl war heute unser erstes Ziel. Wir fuhren mit dem Kaiserzug vom Busterminal aus durch Bad Ischl und sahen u.a. die Kaisertherme, die Trinkhalle, den Kurpark und die Lehar Villa. Nach der Fahrt hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung, um selbstständig Bad Ischl zu erkunden. Einige besichtigten die Kaiservilla, den Park und die Sommerresidenz von Kaiserin Sisi und Kaiser Franz Joseph. Das Kaiserpaar verbrachte hier die Sommermonate jenseits der starren Rituale, die in der Wiener Hofburg herrschten.
Anschließend fuhren wir nach St. Wolfgang, um mit dem Schiff von St. Wolfgang nach St. Gilgen zu fahren. Die Schifffahrt war leider kein positives Erlebnis, da wir trotz Reservierung nicht genug Sitzplätze für unsere Gruppe hatten. Fazit: Wären wir mit dem Bus ein Stück um den See gefahren, wäre dies ein schöneres Erlebnis gewesen, aber hinterher ist man immer schlauer.

Fr. 13.09.2019
Heute hatten wir um 9.15 Uhr eine Führung bei der Fa. Lodenwalker in Ramsau. Hier wurde uns in den Produktionsräumen die Verarbeitung der Rohwolle bis zum fertigen Loden gezeigt. Dies geschieht überwiegend mit Maschinen, die aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Der Vorteil dieser alten Maschinen ist, dass die Wolle besonders schonend behandelt wird, daher entstehen weniger Einbußen in der Qualität. Danach hatten wir noch Zeit die Verkaufsräume zu besuchen oder konnten eine Erfrischung im Gasthaus einnehmen.
Am Nachmittag wurden wir mit drei Pferdekutschen beim Hotel abgeholt und fuhren zur Unterhofalm. Diese liegt auf 1.280 Metern am Fuße der Bischofsmütze und ist ca. 6 km von Filzmoos entfernt. Die Almhütte wurde im Jahr 1776 erbaut und liegt ganz in der Nähe der Oberhofalm. Ein wunderschöner Themen-Rundweg führte zum nahegelegenen Almsee mit kleiner Kapelle. Wir genossen alle die malerische Landschaft und das gute Wetter. Es waren sich alle einig, dass der Abschluss unserer Mehrtagesfahrt nicht schöner hätte sein können.

Sa. 14.09.2019
Nach einem letzten guten Frühstück im Hotel wurden alle Koffer im Bus verstaut und es ging wieder Richtung Heimat.


Martina Weiß, Seniorenbeauftragte

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